Stahl statt Beton für mehr Sicherheit
Wenn Rolf Ecker, Redakteur der Westdeutschen Zeitung, in seinem Kommentar zum Beitrag „Risse in Beton-Leitplanken an den Autobahnen in NRW“ schreibt „Crashtests zeigen, dass die Gefahr schwerer oder gar tödlicher Verletzungen bei der Kollision mit diesem Material (Beton) höher ist. Hinzu kommt, dass Leitplanken aus Stahl bei einem Unfall mit Bussen oder Lastwagen inzwischen ähnlich widerstandsfähig sind wie Schutzwände aus Beton. Um den Durchbruch eines 40-Tonners auf die Gegenseite der Autobahn zu verhindern, ist Beton also nicht zwingend.“ – bringt er damit viele wichtige Fakten auf den Punkt.
Es muss sich etwas ändern und es ändert sich bereits etwas am Bewusstsein für mehr Sicherheit mit Stahlschutzplanken. Auch bei vielen Autofahrern, wie Ecker schreibt: „Sie sind mit einem mulmigen Gefühl unterwegs, wenn direkt neben ihnen auf der Autobahn eine Betonwand steht, die bei Berührung keinen Millimeter nachgibt … die Fahrer haben den Eindruck, in einen sich verengenden Trichter zu fahren. Zu sinkenden Unfallzahlen führt das nicht.“
Der überaus lesenswerte Kommentar ist hier zu finden, ebenso wie der Hintergrundbeitrag.