Beton + Baustelle = Staustelle
Rund 285.000 Staus, 595.000 Staukilometer und 230.000 Staustunden – das sind die Zahlen, die der ADAC (Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V.) in seiner Staubilanz 2012 vorlegt. Spitzenreiter sind dabei bundesweit in allen drei Kategorien Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.
Gerade jetzt im Frühjahr müssen sich Autofahrer auf deutschen Autobahnen wieder verstärkt auf Staus einstellen: Baustellen erwachen aus ihrem Winterschlaf und auch Straßenschäden durch Schnee und Frost wollen ausgebessert werden. Da heißt es ruhig bleiben und Nerven bewahren – was allerdings nicht immer ganz einfach ist. Gerade wenn die Fahrbahn im Baustellenbereich verengt ist, wirken sich massive Betonschutzwände auf dem Mittelstreifen auf viele Autofahrer zusätzlich bedrückend aus. Eine mögliche Gefahr: Links fahrende PKW fahren langsam und unsicher – oder gehen unversehens auf Abstand zur Betonwand und geraten dabei riskant nahe an den Verkehr auf der rechten Spur, was im schlimmsten Fall einen Unfall zur Folge haben kann. Beide unbewussten Verhaltensweisen sorgen dafür, dass sich solche Baustellen noch stärker als ohnehin schon zu Staustellen entwickeln können.
Wie sich Autofahrer richtig im Baustellenbereich verhalten, erklärt auch ein Beitrag von hr4. Und gibt dabei noch einen wichtigen Tipp: Wer mit seinem Auto tatsächlich einmal in einer Baustelle liegen bleibt, der sollte sich schnellstmöglich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. Gut, wenn diese aus Stahl und ein Übersteigen so für Personen jeden Alters problemlos möglich ist.